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Phase 1 · EinbindungDatenökosystem-Kartierung
Phase 1 · EinbindungWerkzeug 2 von 14

Datenökosystem-Kartierung

Tool icon
Zeitaufwand4-8 Std. inkl. Workshop
OutputÖkosystem-Karte
WannPhase 1, nach Zielbild-Pressemitteilung
Aus der Praxis
Büro

Katrin Vogel, CDO einer mittelgroßen Stadt, bereitet einen Bericht zur sozialen Infrastruktur für den Stadtrat vor. Sie kontaktiert drei Fachbereiche. Die Stadtplanung schickt GIS-Daten aus dem Jahr 2021. Das Sozialamt liefert eine aktuelle Excel-Liste, deren Spaltenstruktur von der der anderen abweicht. Das Jugendamt hat Fallzahlen, aber keine Standortangaben. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft, die für das Thema ebenfalls relevante Daten führt, wurde gar nicht erst angefragt. Nach zwei Wochen E-Mail-Verkehr hat Katrin vier Dateien, die sich nicht zusammenführen lassen.


Niemand weiß, welche Daten in der Verwaltung vorhanden sind und wie sie zusammenhängen.

Katrin, CDO · Typische Situation aus über 40 Interviews mit kommunalen Mitarbeitenden

Was dieses Werkzeug tut

Die Datenökosystem-Kartierung legt systematisch offen, wer im Use Case welche Daten erzeugt, teilt und nutzt. Hierbei werden auch externer Akteure wie Versorgungsunternehmen, Landesbehörden oder Dienstleister, die in Datenprojekten oftmals übersehen werden, miteinbezogen. Sie setzt dem Zustand entgegen, in dem ein vollständiger Überblick über die eigene Systemlandschaft fehlt und für jede Datenanfrage neu nachgefragt werden muss. Das Ergebnis ist eine gemeinsame Landkarte, auf der alle Beteiligten erstmals denselben Ausschnitt der Realität sehen und damit die Grundlage für jede weitere Planung bildet.

Datenflüsse sichtbar machenSystemlandschaft dokumentierenStakeholder aktivierenDatenkollaboration fördernIst-Zustand erfassen

So wird das Werkzeug angewendet

1
Vorlage wählen

Drucken Sie entweder die PDF Vorlage aus oder starten Sie die interaktive Vorlage.

2
Akteur:innen identifizieren

Notieren Sie alle relevanten Akteur:innen: Sachbearbeitende, Fachbereiche, Organisationen sowie externe Stakeholder.

3
Datenflüsse & Wertbeziehungen kartieren

Verbinden Sie Akteur:innen mit beschrifteten Linien. Nutzen Sie verschiedene Linientypen oder Farben.

4
Mehrwerte sichtbar machen

Visualisieren Sie entstehende Mehrwerte: effizientere Prozesse, neue Erkenntnisse, gestärktes Vertrauen.

5
Datenquellen & Systeme dokumentieren

Ergänzen Sie relevante Datenquellen (z.B. Register, Fachverfahren) und Schnittstellen zu jeder Akteur:in.

6
Chancen & Risiken benennen

Markieren Sie Blockaden (fehlende Standards) und Chancen (offene Schnittstellen, GovTech-Kooperationen) direkt auf der Karte.

So wird das Werkzeug angewendet

Wirkung im Gesamtprozess

Wähle ein Werkzeug aus, um den Beitrag der Datenökosystem-Kartierung zu sehen.

Adressierte Barrierenkreisläufe

Direkt adressierte Barrieren () und indirekt unterstützte Kreisläufe () aus dem ÖPGV-Whitepaper.

Direkt adressiert
Silo-Abteilungen, bisherige Prozesse

Fachbereiche arbeiten nebeneinander statt miteinander, weil niemand die gegenseitigen Datenabhängigkeiten kennt. Die Kartierung macht Abhängigkeiten für alle sichtbar und schafft erstmals eine gemeinsame Diskussionsgrundlage.

Fragmentierte IT-Landschaft

Systeme sind isoliert, Daten verteilt. Manche Kommunen berichten, dass selbst die IT-Abteilung den Überblick über die eigene Landschaft verloren hat. Durch die strukturierte Visualisierung aller beteiligten Systeme, Schnittstellen und externen Akteure wird die tatsächliche Datenlandschaft erstmals für alle zugänglich.

Indirekt unterstützt
Fehlende operative Mehrwerte

Mitarbeitende erkennen keinen Nutzen von Datenprojekten, weil unklar ist, wie Daten aus verschiedenen Bereichen zusammenwirken könnten. Die Kartierung macht Mehrwertpotenziale durch die Sichtbarmachung von Datenflüssen und Wertbeziehungen konkret erfahrbar.

Fehlende übergeordnete Harmonisierung

Ohne gemeinsames Bild der Datenlandschaft können keine übergreifenden Standards oder Koordinationsmechanismen entwickelt werden. Die Kartierung liefert die strukturelle Grundlage, auf der Harmonisierungsmaßnahmen erst ansetzen können.

Bereit loszulegen?

Öffne die Vorlage und starte mit deinem Team.
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